10 Tipps

10 Tipps für Alleinreisende

Wenn man sich diverse Beiträge auf Instagram und Facebook über Alleinreisende ansieht, denkt man, dass nicht einer von ihnen auch nur etwas nervös vor dem ersten Solo-Trip war. Oft haben sie sich aber garantiert auch alle verrückt gemacht, fühlten sich mal einsam oder hatten Heimweh.

Doch irgendwie haben diese Abenteuer sie in den Bann gezogen.

Wenn du dir also niemals zutrauen würdest, dich allein aufzumachen, um neue Länder zu erkunden, sind diese 10 Tipps garantiert interessant für dich:

 

 

  1. Planung ist gut – aber nicht alles

Plane, aber in Maßen… Zu wissen, wo man die ersten Nächte verbringt oder wie man vom Flughafen zum ersten Hostel/ Hotel kommt, ist völlig in Ordnung. Auch im Voraus zu schauen, was man sich so ansehen möchte, ist super!

Aber jeden Tag und jede Minute durchzuplanen, ist genau das Gegenteil von dem, was man persönlich erreichen möchte. Denn immerhin will man ja sein eigener Chef sein und tun und lassen können, was man mag.

 

  1. Man muss wissen wie man am liebsten reist!

Extrovertiert? Introvertiert? Der perfekte Trip hängt davon ab, wie man gerne reist und natürlich wohin. Wenn man es mag, von Menschen umgeben zu sein, dann muss man sich überlegen, ob man sich eine Reisebegleitung mitnimmt oder ist man doch lieber selbst seine eigene Reisebegleitung? Aber selbst wenn man eher vom Typ Lone Survivor ist: trau dich, ab und an deine Komfort-Zone ein klein wenig zu erweitern.

 

  1. Alles dreht sich um dich…

Man muss nicht immer alles sehen. Es gibt Reisende, die wollen in kürzester Zeit so viel wie möglich sehen. Jeden Tempel und jede Sehenswürdigkeit mitnehmen. Doch ist das dann die Freiheit, die man gerne möchte beim Solo-Reisen?

Verbring doch lieber den ganzen Tag im Museum oder entspanne am Strand. Alleine zu reisen ist der ultimative Genuss, denn man kann sich treiben lassen. Das heißt natürlich aber auch, dass du dich selbst um alles kümmern musst. Es ist keine weitere Person da, die sich um dich kümmert. Egal, ob Hotel buchen oder abends ein Restaurant raussuchen. Man muss alles selbst machen.

 

  1. Hab einen sicheren Backup

Nutze am besten eine Cloud, um all deine Kopien deiner Dokumente hochzuladen. Auf diese Cloud solltest du auch von anderen Geräten Zugriff haben. Im Falle eines Diebstahls steht man sonst echt im Regen. Man hat keine Möglichkeit mehr, sich auszuweisen. Nehme niemals nur eine Bankkarte/ Kreditkarte mit. In anderen Ländern braucht man oft mehrere Möglichkeiten. Nicht in jedem Geschäft kann man mit allen Karten zahlen.

Bewahre auch immer etwas Bargeld an einem anderen Ort auf. Ein Versteck im Koffer oder im Rucksack ist immer gut. Da sollte man ein wenig Geld verstecken, sollte man sein Portmonee verlieren oder sollte es gestohlen werden.

 

  1. Instinkte sind etwas Gutes

Traue deinen Instinkten – Das sollte man sich immer vor Augen halten. Diese lügen selten. Hat man ein schlechtes Gefühl bei einer Sache, sollte man diese besser lassen. Natürlich sollte man nicht immer negativ denken!

Die „was-wäre-wenn“ Gedanken können einen beim Allein reisen schnell überwältigen. Was absolut fatal wäre, da man dann absolut nichts mehr tut und Angst hat, dass etwas passieren könnte.

Aber anstelle sich durch Angst lähmen zu lassen, sage einfach immer jemandem Bescheid, wann und wohin du gehen wirst. So ist man auf der sicheren Seite, sollte doch etwas passieren.

Fange an, deinem Bauchgefühl zu trauen: wenn es dir sagt, dass etwas nicht stimmt, hör drauf!

 

  1. Neue Leute kennen lernen ist einfach

Vor allem in Hostels trifft man ganz schnell neue nette Menschen.

Allein Reisen heißt nicht, den ganzen Tag auf sich gestellt zu sein. Man kann sich, wenn man möchte, für eine geführte Tour entscheiden, Tagestrips erleben oder Aktivitäten in kleinen Gruppen machen. Scheu dich nicht, andere anzusprechen. Ich selbst habe bei meiner Tour alleine in Vietnam gemerkt, dass die ganze Backpacker Szene absolut offen ist. Jeder hilft jedem. Man lernt super schnell neue Menschen kennen, mit den man dann auch ein paar Tage gemeinsam reisen kann.

 

  1. Das Internet ist auf deiner Seite

In der heutigen Zeit ist das Internet allgegenwärtig. Ob mit Freunden in kontakt zu bleiben oder einfach mal ein gutes Restaurant suchen in der Nähe. Heutzutage ist alles möglich. Nutze das Internet um großartige Orte in der Gegend zu suchen oder um Fragen, die auf der Reise auftauchen zu klären. Mir persönlich hat das Internet sehr geholfen als ich alleine unterwegs war. Auch wenn es nur mal schnell war um zu gucken wann der Bus abfährt.

 

  1. Alleine essen? – Wieso nicht!

Viele schreckt es ab alleine in einem Restaurant zu sitzen um dort zu essen. Sie haben ein ungutes Gefühl oder sind nervös und denken was könnten die anderen Menschen denken. Aber darüber muss man einfach hinwegsehen. Es ist absolut nichts Schlimmes dabei alleine in ein Restaurant zu gehen um dort zu essen.

Oft macht man sich darüber mehr Gedanken als es das nötig ist. Ich selbst hatte am Anfang auch ein komisches Gefühl. Dieses ging aber dann ziemlich schnell weg. Wenn man selbst merkt das es völlig normal ist geht es ganz von alleine. Springe über deinen eigenen Schatten!

 

  1. Tauche in die Kultur ein

Wenn man alleine in einem Land reist sollte man grundlegende Dinge beachten. Als Tourist wird man sofort erkannt. Aber dabei sollte es dann auch bleiben. Man sollte nicht negativ auffallen und sich an die Landestypischen Gesetze und Bräuche halten. Auch wenn man diese Religion persönlich nicht lebt. Oft ist es auch ein riesen Vorteil die einfachsten Worte in Landessprache zu können wie Bitte und Danke.

Ein weiterer persönlicher Tipp von mir ist: Rede mit den einheimischen. Gehe nicht nur stumpf an allen Märkten vorbei und sage NEIN, wenn sie dir was verkaufen wollen. Diese Menschen haben oft großartige Geschichten, die sie einem erzählen können. Das beste Beispiel ist: Als ich in Hue/ Vietnam mit dem Bus ankam ließ ich mich von einem Einheimischen ans Hotel bringen. Den Weg kannte ich und es war nicht weit aber so kam ich mit ihm ins Gespräch. Ich verbrachte den ganzen weiteren Tag mit ihm und er fuhr mich an Orte, die ich niemals ohne ihn gesehen hätte. Orte an dem kein weiterer Tourist war. Solche Erfahrungen bekommt man nur wenn man sich auf die Kultur einlässt.

 

  1. Packe nicht zu viel

Die Frage ist immer die gleiche. Was brauche ich? Oft nimmt man mehr mit als man wirklich braucht. Ich empfehle immer einen kleinen extra Rucksack dabei zu haben. Sein großes Gepäck Stück kann im Hostel/ Hotel bleiben und mit einem kleinen Rucksack geht man auf Erkundungsreise. Ich hatte immer meine Kamera, Handy, Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Flasche Wasser dabei. Das langt um über den ganzen Tag zu kommen.

Aber auch in seinem Großen Rucksack sollte man nicht zu viel einpacken. Überlege dir ob du dieses Kleidungsstück wirklich brauchst. Vor allem wenn man öfter mal das Hotel wechselt.

Oft merkt man erst am Ende der Reise wie viel Zeug man dabei hatte was man nicht gebraucht hat. Das Problem bei der nächsten Reise nimmt man dann nochmal zu viel mit. Ein Phänomen was ich niemals verstehen werde. Obwohl man es dann schon besser wissen müsste hat man immer Angst doch zu wenig dabei zu haben.

 

 

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